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Roman Matys: Wohin sich die IT-Branche entwickelt

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Wir sind es gewohnt, IT für eine der wenigen Branchen zu halten, die von Katastrophen, Pandemien und Kriegen am wenigsten betroffen sind. Tatsächlich verändern solche Faktoren, wie in jeder anderen Branche, auch hier die bisherigen Spielregeln.

Wie sich erst die Pandemie, dann die Inflation und nun Krieg und Sanktionen auf die Branche ausgewirkt haben, besprach Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz (Katowice) mit Vertretern der Unternehmen SENTE S.A., KADOCODE, 4CS und DNR GROUP. Gründer und Partner dieser Firmen teilten unterschiedliche Erfahrungen, und schnell wurde klar, dass sie drei Themen besonders beschäftigen:

  • die Rückkehr der Mitarbeitenden ins Büro;
  • wie schnell Teams Lösungen für Kunden liefern;
  • künstliche Intelligenz als Arbeitswerkzeug.

Wie sich zeigte, hängen diese drei Themen zusammen. Die Rückkehr ins Büro hat ein Ziel: Teams finden die Lösungen für ihre Projekte schneller, als wenn alle remote arbeiten. Die Mitarbeitenden sehen das natürlich anders und zeigen kein Interesse an einer Rückkehr. Noch wird darüber intensiv diskutiert und nach Kompromissen gesucht, doch die Arbeitgeber sind wenig optimistisch. Ukrainische Entwickler sind es noch weniger, denn Russlands Krieg gegen die Ukraine hat ihre Teams über die ganze Welt verstreut.

Auch beim zweiten Thema geht es um Tempo. In so schnelllebigen Zeiten werden Lösungen sofort gebraucht, doch ihre Suche und Entwicklung dauert manchmal länger, als die Situation anhält, für die sie gedacht waren. Auch deshalb wollen Unternehmen ihre Leute zurück im Büro. Gleichzeitig sehen sie künstliche Intelligenz als Möglichkeit, die Arbeit zu beschleunigen: als Assistenz für Mitarbeitende im Büro wie im Homeoffice. In beiden Fällen soll sie die Produktivität steigern.

Die dritte Perspektive auf künstliche Intelligenz betrifft den Ersatz einzelner Mitarbeitender. In der digitalen Welt ist es dem Arbeitgeber letztlich egal, wer eine E-Mail geschrieben oder ein Online-Meeting zusammengefasst hat. Große Hoffnungen setzt aber noch niemand in dieses Werkzeug: Die Lösungen sind unausgereift und müssen deutlich verbessert werden.

Insgesamt blickt die Branche optimistisch in die Zukunft, trotz Herausforderungen, die fast täglich neu entstehen. Am Ende wird alles auf diesem Planeten von Menschen, mit Hilfe von Menschen und für Menschen geschaffen. Wie sich die Umstände auch ändern: Kunden, Mitarbeitende und Arbeitgeber bleiben Menschen, die sich auf Lösungen einigen müssen, mit denen alle leben können.

Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023
Roman Matys auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Kattowitz, 2023